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Machtwechsel beim Ölkonzern Repsol - Sparkasse übernimmt Kontrolle =

Der Präsident des größten spanischen Mineralölkonzerns Repsol-YPF SA , Alfonso Cortina, ist überraschend abgelöst worden.

dpa-afx MADRID. Der Präsident des größten spanischen Mineralölkonzerns Repsol-YPF SA , Alfonso Cortina, ist überraschend abgelöst worden. Auf Initiative der Sparkassenkette La Caixa, die mit einem Anteil von 12,5 Prozent der größte Aktionär bei Repsol ist, wurde deren Manager Antoni Brufau zum neuen Konzernchef ernannt. Der 56-jährige Katalane war bisher Präsident des Erdgas-Unternehmens Gas Natural und bei La Caixa für die Industriebeteiligungen zuständig.

Mit dem Führungswechsel hat die Sparkasse nach Presseberichten vom Donnerstag einen Machtkampf mit der Großbank Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA (Bbva) gewonnen, die bei Repsol mit einem Kapitalanteil von 5,5 Prozent zweitgrößter Aktionär ist. Zugleich kamen neue Spekulationen über eine mögliche Fusion von Repsol und Gas Natural zu einem großen Energiekonzern auf. Beide Unternehmen sind schon jetzt über Kapitalbeteiligungen eng miteinander verbunden.

La Caixa, in beiden Konzernen der größte Aktionär, betonte jedoch, dass ein Zusammenschluss vorerst nicht geplant sei. Cortina war am Mittwochabend nach achtjähriger Amtszeit überraschend als Repsol-Präsident zurückgetreten. Nach Presseberichten beugte er sich damit dem Druck von Spaniens größter Sparkasse.

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