Mädchen und Jungen aus sieben europäischen Ländern handeln mit Aktien
Planspiel Börse: Schüler aufs Parkett

Am 25. September startet zum 20. Mal das Planspiel Börse der Sparkassen-Finanzgruppe. Fast 500 000 Schüler aus sieben europäischen Ländern werden dann versuchen, mit Kauf- und Verkaufsaufträgen für Aktien ihr fiktives Spielkapital zu mehren.

pj STUTTGART. Initiatoren des Spiels sind in Deutschland der Deutsche Sparkassen - und Giroverband sowie der Deutsche Sparkassen Verlag (DSV). Vom 25. September bis zum 3. Dezember wird das Planspiel für Spannung an zahlreichen Schulen sorgen. Schon in den vergangenen Jahren haben die Spielrunden gezeigt, dass sich die Jugendlichen leicht in die Zusammenhänge an der Börse einfinden. Im Planspiel Börse bilden die Schüler kleine Gruppen. Jedes Team erhält ein Wertpapierdepot mit einem fiktiven Startkapital von 50 000 Euro. Die Nachwuchsbörsianer müssen dieses Kapital möglichst Gewinn bringend einsetzen.

Experten der Sparkassen haben im Vorfeld eine Liste mit 150 repräsentativen Wertpapieren zusammengestellt. Aus dieser Liste müssen die Teams Aktien auswählen und für das eigene Depot ordern. Zwei Mal täglich können die Teilnehmer an sechs verschiedenen europäischen Börsenplätzen Aktien kaufen und verkaufen.

Neben Standardwerten der wichtigsten europäischen Börsenplätze sind auch zahlreiche Nebenwerte und Titel der Neuen Märkte im Depot enthalten. Die derzeitige angespannte Lage an den Aktienmärkten macht das Börsenspiel spannend. Konnte man in der Hausse noch auf Aktien aus allen Bereichen setzen, um Gewinne zu machen, müssen die Schüler die Titel jetzt sorgfältig auswählen. Denn Entwicklungen in bestimmten Branchen und Konjunkturtrends müssen genau beobachtet werden, um Verluste zu begrenzen und Gewinne zu mehren.

Das zeigen die unterschiedlichen Kursentwicklungen seit Jahresanfang. Unter den 150 handelbaren Wertpapieren konnten etwa die Aktien von Stinnes, Kamps und Renault deutlich zulegen. Titel wie Epcos, Thiel Logistik und MLP verbuchten allerdings Verluste von über 80 Prozent.

Am 3. Dezember werden im Deutschen Sparkassen Verlag (DSV) alle Depots im Computersystem der Börsenspielzentrale miteinander verglichen und die Siegerteams ermittelt. Neben der Technik für die Wertpapierabrechnung liefert der DSV Lehrern, Schülern und Sparkassenmitarbeitern auch Teilnehmerunterlagen, Unterrichtsmaterialien, Broschüren, Informationen im Internet und CD-Roms. Die Teams erhalten von ihrer Sparkasse je einen Satz Spielunterlagen mit Tipps und Informationen. Darüber hinaus können sie jederzeit im Internet ihre Depots einsehen und sämtliche Orders schnell erteilen. Das Börsenspiel bietet im Internet alle Funktionen in vier Sprachen. So finden die Teilnehmer auf den Planspiel-Börse-Internetseiten ihrer Sparkasse während der Spielzeit die aktuellen Kurse sowie Nachrichten und Informationen rund um das Spiel. Im Forum und im Chat können sich die Schüler austauschen und europaweit Kontakte zu anderen Teams knüpfen.

Den erfolgreichsten Gruppen winken Geld- und Sachpreise. Jede Sparkasse kürt ihre Sieger und vergibt Preise und Urkunden. In Deutschland werden darüber hinaus auch Sieger auf regionaler Ebene ermittelt. Die sechs auf Bundesebene gekürten Sieger werden im Frühjahr 2003 in Berlin ihre Preise vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband entgegennehmen. Das bundesweit beste Team wird dann zusammen mit den anderen Siegern aus Europa zum gemeinsamen "Winners-Event" in eines der teilnehmenden Länder reisen.

Interessierte Schülerinnen und Schüler an allgemein- und berufsbildenden Schulen wenden sich einfach an ihre Lehrer oder ihre Sparkasse. Informationen gibt es auch unter www.planspiel-boerse.de.

Quelle: Handelsblatt

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