Mädchen wurden grausam ermordet
Mutmaßlicher Schulmädchen-Mörder Huntley im Koma

Der mutmaßliche Mörder der beiden britischen Schulmädchen Holly und Jessica liegt nach einer Überdosis Beruhigungsmittel im Koma. Nach Angaben vom Dienstag ist sein Zustand kritisch.

HB/dpa LONDON. Nach Angaben vom Dienstag ist der Zustand des 29-jährigen ehemaligen Schulhausmeisters Ian Huntley kritisch. Er war am Vortag mit Anfällen in seiner Zelle im Hochsicherheitsgefängnis Woodhill in Buckinghamshire aufgefunden worden und auf dem Weg ins Krankenhaus ins Koma gefallen.

Nach den Ermittlungen hatte er angesammelte Antidepressiva in Teebeuteln versteckt und dann alle zusammen eingenommen, um sich das Leben zu nehmen. Das Gefängnispersonal hatte den Auftrag, den als möglichen Selbstmordkandidaten eingestuften Huntley alle 15 Minuten zu überwachen.

Bei einem ersten Gerichtstermin im April hatte der Angeklagte bestritten, Holly Wells und Jessica Chapman umgebracht zu haben. Im August vergangenen Jahres waren die damals zehnjährigen Mädchen verschwunden. Nach der größten Suchaktion in der britischen Kriminalgeschichte wurden ihre Leichen zwei Wochen später gefunden. Huntley, der Hausmeister ihrer Schule, ist angeklagt, die Mädchen grausam ermordet zu haben. Der eigentliche Gerichtsprozess soll im Oktober beginnen.

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