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Männer gehen sieben Mal im Jahr zum Friseur

Frauen und Männer sind in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland im Schnitt immer seltener zum Friseur gegangen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Frauen und Männer sind in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland im Schnitt immer seltener zum Friseur gegangen.

"Dieser Abwärtstrend ist im letzten Jahr zum ersten Mal stagniert", sagte der Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Rainer Röhr, in Frankfurt ein halbes Jahr vor Beginn größten deutsche Friseurhandwerksmesse "Hair & Beauty International 2005".

Männer seien im Jahr 2003 durchschnittlich sieben und Frauen sechs Mal zum Friseur gegangen. Im Vorjahr saßen sie genau so oft auf dem Friseurstuhl. Vor zehn Jahren hätten sich Männer und Frauen dagegen noch neun Mal im Jahr die Haare von Profis stutzen lassen.

"Vom 22. bis zum 23. Mai des nächsten Jahres werden etwa 350 Aussteller auf dem Messegelände in Frankfurt das Neuste aus der Friseurbranche präsentieren", sagte Verbandspräsident Andreas Popp. Auf der Fachmesse für Friseure, die traditionell seit 1993 alle zwei Jahre auf dem Frankfurter Messegelände zu sehen ist, werden etwa 35 000 Besucher erwartet, sagte Röhr.

In einem zunehmenden Wettbewerb solle das bodenständige Friseurhandwerk auf der Messe neue Impulse bekommen. Auf der Ausstellung werden unter anderem die Firmen L'Oreal, Olymp und Wella vertreten sein.

"Warum die Unternehmen Goldwell, Schwarzkopf und Alcina ihre Beteiligung an der Messe zurückgezogen haben und somit die Nähe zum Friseur vermissen lassen, können wir nicht nachvollziehen", meinte Wilfried Lindloff, Leiter des Geschäftsbereichs Friseur Deutschland der Wella AG.

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