Märkte in Europa entwickeln sich unterschiedlich
VW steigert seit Jahresbeginn Absatz und Marktanteil

Der Wolfsburger Volkswagen-Konzern hat in den ersten beiden Monaten dieses Jahres beim Absatz leicht zugelegt und dabei seinen Marktanteil teils deutlich ausgebaut.

dpa/afx GENF. Nach vorläufigen Zahlen verkaufte der Konzern 753 000 Autos, rund ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das sagte der Vertriebsvorstand Robert Büchelhofer am Dienstag am Rande des Genfer Automobilsalons.

In Deutschland sei der Gruppenabsatz um fünf Prozent zurückgegangen. Der Marktanteil sei aber gleichzeitig wegen des insgesamt schwachen Gesamtmarkts in der Gruppe auf rund 35 % gestiegen. Allein die Marke VW habe auf 21,9 % zugelegt, nach 19,1 % vor einem Jahr.

Diesel spurtet vor

Trotz des schwachen Februars erwarte VW für 2001 im deutschen Gesamtmarkt ein leichtes Plus bei einem überproportionalen Wachstum der VW-Gruppe. Eine steigende Tendenz gebe es in Deutschland vor allem beim Dieselabsatz. Mehr als 30 % aller verkauften Fahrzeuge seien Diesel, daran habe VW mehr als 40 % Anteil. Die Lieferengpässe würden inzwischen durch erweiterte Kapazitäten abgebaut.

In Europa hätten sich die Märkte unterschiedlich entwickelt. Schwach sei vor allem Skandinavien, dagegen gebe es Zuwächse in Osteuropa. Nordamerika liege rund fünf Prozent unter Vorjahresniveau, Asien/Pazifik 19 % darüber.

VW stellte in Genf den Passat W8 mit Achtzylindermotor vor. Das Auto soll im Herbst auf den Markt kommen. Damit sei der Einstieg in die Premiumklasse gelungen. Das Auto wird in der gläsernen Manufaktur in Dresden gefertigt. Die tschechische VW-Tochter Skoda präsentierte die Design-Studie Montreux. Das Auto zielt eindeutig in Richtung Oberklasse und soll Fabia und Octavia ergänzen.

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