Märkte sehen Bush gestärkt
Euro fällt nach US-Urteil

Als Reaktion auf ein Gerichtsurteil zur US-Präsidentenwahl in Florida markierte die Gemeinschaftswährung ein neues Zwei-Wochen-Tief.

Reuters NEW YORK. Der Euro ist am Freitag als Reaktion auf ein Gerichtsurteil zur US-Präsidentenwahl in Florida auf ein neues Zwei-Wochen-Tief gefallen. Gegen 16.08 Uhr kostete der Euro in New York kurzzeitig 0,8498 $, erholte sich jedoch wieder und notierte bei Kursen von 0,8525 $. Ein Gericht in Tallahassee hatte unmittelbar vor dem Kursrutsch der Gemeinschaftswährung entschieden, dass die Neuauszählungen in einigen Bezirken Floridas nicht in das Endergebnis dieses für die gesamte Präsidentenwahl entscheidenden Bundesstaates einfließen dürfen.

Offenbar wurde die Entscheidung an den Märkten als Hinweis darauf gewertet, dass ein Wahlsieg des republikanischen Kandidaten George W. Bush wahrscheinlicher geworden ist.

Am Vortag hatte der $ in New York mit 0,8518/22 $ geschlossen. Im frühen europäischen Geschäft war die Währung am Freitag schlagartig um rund einen halben US-Cent auf Kurse um 0,8560 $ gestiegen, gab dann aber zum Mittag wieder leicht nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) wollte die Spekulationen von Händlern, wonach sie den Euro erneut gestützt habe, am Morgen nicht kommentieren.

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