Mäßiger Applaus
Premiere für Theaterstück über Terroranschlag

Ein Theaterstück über den Terroranschlag in New York hat bei seiner deutschsprachigen Erstaufführung am Samstagabend im Dresdner Staatsschauspiel nur mäßigen Applaus erhalten.

dpa DRESDEN. Der Monolog "Drei Wochen nach dem Paradies: Eine Stimme aus New York City" von Israel Horovitz enthielt persönliche Eindrücke und Reflexionen des Autors über das Geschehen. Der 62-jährige lebt nur wenige hundert Meter vom Ort der Katastrophe entfernt. Er saß am 11. September gerade beim Frühstück, als die Flugzeuge in die beiden Türme des World Trade Center rasten.

In der Regie von Anja Niemann interpretierte der Schauspieler Holger Hübner den einstündigen Monolog scheinbar emotionslos. Während des Vortrages wandelte er rastlos zwischen den Stuhlreihen. Horovitz verknüpft in seinem Text immer wieder unmittelbare Eindrücke von dem Anschlag mit philosophisch anmutenden Überlegungen. Unter Kritikern war das Theaterstück schon vorab umstritten. Auch das Dresdner Staatsschauspiel hatte vor allzu großen Erwartungen gewarnt. Der Text sei eine "private Äußerung über ein Ereignis, das nicht mehr privat ist" und keine "Reflexion über den Terrorismus" allgemein, hieß es.

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