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Mafia hat Eisenteile vom World Trade Center gestohlen

Um ihre dubiosen Geschäfte zu finanzieren, hat die New Yorker Mafia offenbar im großen Stil Eisenschutt des eingestürzten World Trade Centers entwendet.

afp NEW YORK. Die Anti-Mafia-Einheit der Polizei habe wegen Materialraubs Ermittlungen eingeleitet, teilte Polizeichef Bernard Kerik am Freitag mit. Mit dem Fall befasse sich auch der Generalstaatsanwalt von Manhattan, dessen Büro den Kampf gegen die Mafia leitet. Die Boulevardzeitung "New York Post" hatte zuvor berichtet, der New Yorker Untergrund habe sich mindestens 250 Tonnen Eisen angeeignet, um ihn durch Mafia-kontrollierte Recycling-Zentren zu Geld zu machen.

Der Polizeichef sagte weiter, drei Orte in New Jersey und auf Long Island würden nach dem fehlenden Material untersucht. Die rund 1,2 Millionen Tonnen Schutt des World Trade Center sollen von der Feuerwehr und Hilfskräften nach und nach auf eine öffentliche Müllkippe auf der Nachbarinsel Staten Island gebracht werden. Dort werden sie von der US-Bundespolizei FBI nach möglichen Hinweisen auf die Attentäter vom 11. September untersucht.

In New York sind immer noch fünf große Mafia-Clans aktiv. Nach Polizeiangaben finanzieren sie sich vor allem über den illegalen Handel mit Abfällen und Schutt.

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