Magedburg unterliegt beim Auswärtsspiel
Hamburg im Finale des Handball-Pokals

Der HSV Hamburg ist als erste Mannschaft ins Finale des deutschen Handball-Pokals eingezogen. Der Endspiel-Gegner wird in der Partie zwischen Flensburg-Handewitt und Kiel ermittelt.

HB BERLIN. Als erstes Team hat der HSV Hamburg das Endspiel des deutschen Handball-Pokals erreicht. Das Team von Trainer Bob Hanning setzte sich am Samstag im ersten Halbfinale der Endrunde vor knapp 13.000 Zuschauern in der heimischen ColorLine Arena mit 27:26 (14:9) gegen den SC Magdeburg durch.

Der Finalgegner der Hamburger wird in der Partie zwischen Bundesliga-Tabellenführer und Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt sowie Rekordmeister THW Kiel ermittelt. Das Endspiel findet am Sonntag um 14.15 Uhr (live im NDR) statt.

Die stark ersatzgeschwächten Magdeburger zeigten dabei in der zweiten Halbzeit große Moral, als sie einen zwischenzeitlichen Rückstand von acht Toren fast aufholen konnten und mit einem Siebenmeter vier Sekunden vor dem Ende noch die Chance auf eine Verlängerung hatten. Zum «tragischen Helden» dabei wurde Bennet Wiegert, der an Torwart Goran Stojanovic scheiterte. Der 22-Jährige war zuvor mit insgesamt fünf Treffern einer der herausragenden Spieler beim Champions-League-Sieger von 2002. Die Gastgeber hatten die Partie bis etwa eine Viertelstunde vor Schluss sicher im Griff.

Über eine 14:9-Halbzeitführung konnten sie ihren Vorsprung gegen die vor allem in der Abwehr schwachen Gäste bis auf 23:15 in der 39. Minute ausbauen. Der erst in der zweiten Halbzeit eingewechselte Wiegert sowie der 21 Jahre alte Rechtsaußen Christian Sprenger, der ebenfalls fünf Tore warf, brachten die Magdeburger mit einer starken Leistung wieder heran und sorgten in der Schlussphase für einen echten Krimi.

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