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Magna Steyer will ins Ausland expandieren und Massenmodelle produzieren

dpa-afx HAMBURG. Der österreichische Autozulieferer und Fahrzeughersteller Magna Steyr will ins Ausland expandieren und künftig auch Massenmodelle für führende Hersteller bauen. Der Konzern habe seine Kapazität am Heimatstandort Graz weitgehend ausgelastet, "um weiter zu wachsen, müssen wir ins Ausland expandieren", sagte der neue Vorstandschef Manfred Remmel der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).

dpa-afx HAMBURG. Der österreichische Autozulieferer und Fahrzeughersteller Magna Steyr will ins Ausland expandieren und künftig auch Massenmodelle für führende Hersteller bauen. Der Konzern habe seine Kapazität am Heimatstandort Graz weitgehend ausgelastet, "um weiter zu wachsen, müssen wir ins Ausland expandieren", sagte der neue Vorstandschef Manfred Remmel der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe).

Dabei hat der Manager vor allem das osteuropäische Ausland im Visier. "Wir analysieren laufend Standorte in den EU-Beitrittsländern." Magna Steyr fertigt für bekannte Hersteller wie BMW , Daimlerchrysler vor allem Allradfahrzeuge (BMW X3, Mercedes-Benz E-Klasse).

Wachstum verspreche er sich für Magna Steyr nicht nur durch den Trend zu Nischenfahrzeugen, sagte Remmel. Künftig wollen die Österreicher auch Massenmodelle für die Autohersteller bauen, um Nachfrageschwankungen auszugleichen. Nach dem Modell von Remmel würde Magna Steyr für eine gewisse Zeit einen Teil der der Produktion übernehmen, um die vor allem in der Anfangsphase hohe Nachfrage befriedigen zu können.

"Wir müssen den Kunden klar machen, dass sie mit der klassischen Kapazitätsabdeckung zu große Mittel binden und auf Rendite verzichten", sagte Remmel. Magna Steyr selbst brauche zwei Originalhersteller (OEM), um deren Produktzyklen zu kombinieren, sagte Remmel. Der Originalhersteller benötige dann nach seiner Rechnung noch 80 % der Fertigungskapazität. Noch ist das Modell laut Zeitung allerdings Zukunftsmusik, da viele Hersteller selbst Überkapazitäten haben. Langfristig aber hoffe Remmel, mit seinem Modell überzeugen zu können. "Die OEM werden sich in Zukunft verstärkt auf die Entwicklung ihrer Marke konzentrieren. Dort werden die knappen Mittel bevorzugt eingesetzt."

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