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Magna Steyr sucht Standorte in Osteuropa - Rentabilität erhöht

Der österreichische Autozulieferer und unabhängige Autoproduzent Magna Steyr plant in enger Abstimmung mit großen Autokonzernen den Bau eines neuen Werkes. "Es gibt konkrete Projekte und intensive Gespräche.

dpa-afx GRAZ. Der österreichische Autozulieferer und unabhängige Autoproduzent Magna Steyr plant in enger Abstimmung mit großen Autokonzernen den Bau eines neuen Werkes. "Es gibt konkrete Projekte und intensive Gespräche. Gefühlsmäßig wird wohl ein Standort in Europa, vielleicht Osteuropa dabei herauskommen", sagte Magna-Steyr-Chef Manfred Remmel dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). In Europa gebe es viel Bedarf nach Kostensenkungen, wie die Fälle Opel und VW zeigten. Vor allem aber drücke die kostengünstige asiatische Konkurrenz auf den Markt.

Magna Steyr ist eine Tochter des kanadischen Magna-Konzerns. Im Grazer Werk werden unter anderem der Kompakt-SUV X3 von BMW und die G-Klasse von Mercedes-Benz produziert. In diesem Jahr werde sich die Produktion auf etwas mehr als 200 000 Fahrzeuge verdoppeln, sagte Remmel. Die Kapazitätsgrenze liege bei rund 250 000.

In diesem Jahr sei das Geschäft bislang sehr gut gelaufen, sagte Remmel. Die Renditeerwartung des Eigentümers werde erreicht. Erst vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen den Auftrag erhalten, vom zweiten Quartal 2005 an die Chrysler-Modelle 300 C als Limousine und Kombi zu bauen. "Diesen Auftrag können wir noch in Graz bewältigen", sagte Remmel. Danach aber sei die Kapazitätsgrenze erreicht. Für ein neues Werk seien mindestens zwei weitere Großaufträge von unterschiedlichen Herstellern nötig.

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