Mahnung an Arafat
USA verurteilen Terrorakte in Israel

Die amerikanische Regierung hat die jüngsten Terrorakte in Israel und im Gaza-Streifen am Freitag nachdrücklich verurteilt.

Reuters WASHINGTON. Ein Sprecher der Nahost- Abteilung im Außenministerium in Washington forderte beide Seiten, Israel und die Palästinenser, zudem auf, unverzüglich die Kooperation in Sicherheitsfragen wieder aufzunehmen, um ähnliche Anschläge in Zukunft zu verhüten und die Schuldigen zu fangen und zu bestrafen. Ausdrücklich wies der Sprecher auf den sogenannten Mitchell-Report hin, in dem die Palästinenser auf ihre Verantwortung hingewiesen worden seien, Terrorakte mit allen Mitteln zu verhindern und die Täter zu verfolgen.

In der Stadt Hadera in Zentralisrael hatten zwei Selbstmord-Attentäter sich in ihrem Fahrzeug am Freitag in die Luft gesprengt. Dabei waren nach Polizeiangaben mindestens 43 Personen verletzt worden. Zu dem Anschlag hatte sich die Palästinenser-Organisation Islamischer Dschihad bekannt. Durch Beschuss israelischer Soldaten war wenige Stunden zuvor im Gaza-Streifen ein mit Sprengstoff beladener Lkw in die Luft geflogen. Offenbar hatte der bei der Explosion getötete Fahrer einen Anschlag auf die jüdische Siedlung Nezarim geplant, in deren Nähe der Wagen abgefangen wurde. Zu dem gescheiterten Terroranschlag bekannte sich die radikale Palästinenser- Organisation Hamas.

Die israelische Regierung hat der Palästinenser- Regierung wiederholt vorgeworfen, sie dulde derartige Anschläge und tue nicht genug, um die Täter und Hintermänner dingfest zu machen. Die Palästinenser-Regierung hat eine Mitverantwortung bestritten. Israel will nach den Angaben seines Ministerpräsidenten Ariel Scharon ungeachtet der jüngsten Terrorakte an dem Plan einer Waffenruhe festhalten.

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