Mai war zu warm
Es bleibt sommerlich-schwül mit Gewittern

Hoch "Zoe" wird bis Donnerstag in Deutschland für volle Eisdielen und Freibäder sorgen. Bei schwülem Wetter mit teilweise mehr als 30 Grad ist jedoch fast überall mit schweren Gewittern zu rechnen, sagte der Deutsche Wetterdienst am Montag in Offenbach voraus.

HB/dpa OFFENBACH/BOCHUM. Nach seiner Bilanz war der Mai in Deutschland zu warm und zu trocken. Die Temperaturen lagen 1,9 Grad über dem Durchschnitt, nirgendwo war es zu kalt. Beim Niederschlag wurden nur 94 Prozent des Normalwerts erreicht.

Im Nordosten startete der Juni sommerlich warm in seine erste Woche. In den Kornfelder künden bereits Klatschmohn und Kornblumen von der trocken warmen Witterung. Am Dienstag ist es in der Osthälfte meist sonnig, im Westen gibt es zunächst einen freundlichen Mix aus Sonne und Wolken. Am Nachmittag und Abend entwickeln sich dann fast überall mächtige Quellwolken mit teils kräftigen Schauern und Gewittern. Nur in Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bleibt es trocken. Die Temperaturen reichen von 21 Grad auf Sylt bis zu 31 Grad an Spree und Oder.

Am Mittwoch klettern die Temperaturen bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken noch etwas höher, bevor am Donnerstag Tief "Ludwig" von Frankreich aus Deutschland erreicht und mit kräftigem Regen vorübergehend Abkühlung bringt.

Zum meteorologischen Sommeranfang waren am Sonntag Köln-Niehl und Ihringen am Kaiserstuhl mit jeweils 31,4 Grad die wärmsten Orte in Deutschland. Auf der Zugspitze wurden 7 Grad gemessen, teilte der Wetterdienst Meteomedia in Bochum mit.

Im zu warmen und trockenen Mai meldete die Wetterstation Wendelstein in den Alpen die größte Abweichung vom Normalwert: Nach Angaben des Wetterdienstes in Offenbach war es dort 3,5 Grad zu warm. Der wärmste Tag des Wonnemonats war der 6. Mai, an dem Roth in Mittelfranken mit 32,6 Grad den Hitzerekord aufstellte.

Am trockensten war es im Mai in Cottbus, wo nur 11,2 Liter pro Quadratmeter fielen. Regenüberschuss meldete dagegen der Kleine Feldberg im Taunus, wo 184 Liter und damit mehr als das Doppelte des Normalwertes gemessen wurden. Die Zahl der Sonnenstunden im Mai entsprach im Schnitt den üblichen Werten. Am längsten schien die Sonne mit 291 Stunden am Kap Arkona auf Rügen, mit 124 Stunden bekam der Feldberg im Schwarzwald den wenigsten Sonnenschein ab.

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