Mailänder Modenschauen
Armani setzt auf Schwarz, Weiß und Silber

Bei Giorgio Armani dreht sich im kommenden Winter alles um Schwarz und Weiß. Der italienische Designer zeigte am Montag auf den Mailänder Designerschauen Herbst-Winter 2003/04 eine Kollektion, die allein auf diesen beiden Farben aufbaute. Hinzu kommt nur noch der Glanz silberner Kristalle.

HB/dpa MAILAND. Wie schon in seiner am vergangenen Freitag vorgeführten jungen Linie "Emporio" spielten auch in Armanis Hauptkollektion Strumpfhosen eine große Rolle. Über den Modellen mit floralen Mustern oder rautenförmigen Netzen werden kurze Röcke oder Shorts getragen. Die Optik lebt vom prägnanten Schwarz- Weiß-Kontrast, der Grafisches ebenso hervorbringt wie stilisierte Blüten. Beeindruckend wie immer war Armanis Staraufgebot in der ersten Reihe, angeführt von der italienischen Kino-Ikone Claudia Cardinale und dem amerikanischen Hollywood-Star Kevin Kline.

Moschino ließ die Models tanzen und widerlegte damit das ungeschriebene Gesetz aller Modenschauen, welches todernste, starre Minen auf dem Laufsteg vorzuschreiben scheint. Die Musik kam von Madonna und die Inspiration aus den 80er Jahren.

In der englischen Kollektion "Burberry Prorsum" überzeugte die Kombination von diskreten Tönen wie Grau zu kräftigen Nuancen von Gelb, Grün oder Blau. Das Ergebnis sind Streifenpullis, Lagen- Optiken, Kombinationen mit sportiven Taschenlösungen und wadenlange Hosen.

Das viele Schwarz bei Piero Cividini bekommt durch das Wechselspiel aus Matt und Glanz Lebendigkeit. So blitzten bei der Präsentation der Entwürfe am Dienstag, dem letzten Tag der Milano Moda Donna, etwa die Falten der ausgestellten, knielangen Röcke, schimmerte der Nerz zum Strick der Pullover. Die oft weißen, femininen Blusen werden mit Bändern geschlossen. Aufgesetzte Taschen auf Kostümjacken und Parkas verleihen der Kollektion des Designers aus Bergamo eine sportliche Note.

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