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Mainz wahrt Heimnimbus - 1:1 gegen Gladbach

Aufsteiger FSV Mainz 05 hat seinen Heimnimbus in der Fußball-Bundesliga gewahrt und mit einem 1:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach für ein durchwachsenes Bundesliga-Debüt des neuen Borussen-Trainers Dick Advocaat gesorgt.

dpa MAINZ. Aufsteiger FSV Mainz 05 hat seinen Heimnimbus in der Fußball-Bundesliga gewahrt und mit einem 1:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach für ein durchwachsenes Bundesliga-Debüt des neuen Borussen-Trainers Dick Advocaat gesorgt.

Der Tscheche Vaclav Sverkos hatte die nach wie vor auf ihren ersten Auswärtssieg wartenden Gäste mit seinem ersten Saisontor in der 13. Minute in Führung gebracht, die der Mazedonier Nikolce Noveski vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion in der 59. Minute mit seinem ersten Bundesligatreffer ausglich.

"Das war ein sehr wichtiger Punkt für uns gegen ein Mainzer Team, das hier schon Bremen, Hamburg und Leverkusen geschlagen hat", meinte Advocaat, der die Punkteteilung bei seinem Einstand als "sehr gutes Ergebnis" bezeichnete. Auch der Mainzer Coach Jürgen Klopp war mit dem Unentschieden zufrieden. "Nach dem unglücklichen 0:1-Rückstand können wir mit dem Punkt gut leben", sagte der 37-Jährige, der erhebliche Personalprobleme hatte. Klopp: "Wir sind aber nicht kleinzukriegen."

Nach den Ausfällen von Mimoun Azaouagh, Mathias Abel, Dennis Weiland (alle verletzt) und Jürgen Kramny (Rote Karte) hatte Klopp sein letztes Aufgebot mit den Amateuren Christopher Ihm und Dennis Probst auf der Bank zur Stelle. Bei Gladbach war der beim 2:0 gegen Bayern München gesperrte Jeff Strasser in die Startformation zurückgekehrt.

Der personelle Notstand hielt den respektlosen Aufsteiger nicht davon ab, gleich die Initiative zu ergreifen. Schon in der 4. Minute hatte Conor Casey das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch am guten Gäste-Keeper Darius Kampa. Doch in die Mainzer Drangperiode fiel wie aus heiterem Himmel die Gäste-Führung. Nach einem haarsträubenden Rückpass von Niclas Weiland von der Mittellinie hatte Sverkos keine Mühe, dem machtlosen Mainzer Torwart Dimo Wache das Nachsehen zu geben.

Klopp reagierte prompt und brachte für den angeschlagen ins Spiel gegangenen Unglücksraben in Ranisav Jovanovic eine weitere Offensivkraft. Bei Weiland war die alte Zerrung wieder aufgebrochen. Bei strömendem Regen bekamen die durch die Führung sicherer gewordenen Gäste Oberwasser und die Partie zunehmend besser in den Griff. Dennoch hatten die Gastgeber erneut durch Casey eine Riesenchance zum Ausgleich. Der Kopfball des Amerikaners Sekunden vor dem Pausenpfiff strich um Zentimeter am Gladbacher Tor vorbei.

Wild entschlossen kamen die von ihren begeisterten Fans angefeuerten Klopp-Schützlinge aus der Kabine. Nachdem Benjamin Auer bereits 42 Sekunden nach Wiederanpfiff mit einem fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze Kampa zu einer spektakulären Flugparade gezwungen hatte, verwandelte Noveski per Kopf eine Ecke des starken Brasilianers Antonio da Silva zum hochverdienten Ausgleich. Wegen einer Zerrung droht jedoch auch da Silva eine Zwangspause.

In der letzten halben Stunde drängten beide Mannschaften auf das Siegtor, ohne jedoch kapitale Chancen zu haben. Von den starken Mainzer Innenverteidigern Noveski und Manuel Friedrich abgeschirmt, fiel auch Gladbachs bisher acht Mal erfolgreicher Oliver Neuville kaum auf.

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