"Man fährt halt keinen Amerikaner"
Europäischer Reiskocher

Electronic-Arts-Europachef Gerhard Florin testet den Lexus RX 300 auf Motor und Räder. Für Game-Controller und PC-Freak Florin bietet der Luxus-Geländewagen von Toyota Highlights, doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail.

Eigentlich war das Timing fast unfair. Als Gerhard Florin an diesem sonnigen Nachmittag über den Parkplatz der Leipziger Messe Richtung Lexus RX 300 schritt, hatte er gerade zuvor den Porsche Cayenne S Probe gefahren. Da war doch der japanische Nobel-Geländewagen von Toyota eigentlich chancenlos. Eigentlich. "Den Lexus wollte ich unbedingt mal fahren", verrät der Europachef des kalifornischen Giganten für Videospielesoftware Electronic Arts. Mit 2,5 Mrd. $ Jahresumsatz ist "EA" weltweiter Marktführer (bekannte Millionenseller: "Die Sims", "FIFA Football" oder "Need for Speed").

Lexus nicht nur, weil er einen neuen Zweitwagen kaufen will, sondern auch, weil der leidenschaftliche Porsche-Fan eigentlich keine hohe Meinung von japanischen "Reiskochern" hat. "Das steckt irgendwie noch so drin", entschuldigt sich der Ex-McKinsey-Manager, "man fährt halt keinen Japaner." Nur so eben, irgendwie halt. Eigentlich. Doch die Weisheiten der Väter bröckeln beim Anblick des RX 300. Wenn man die Klasse der hochbeinigen Luxus-Geländewagen nicht grundsätzlich ablehnt, muss man von der Optik angetan sein.

Dynamisch kommt er daher, lang gestreckt, fast zierlich, merkt Florin anerkennend an. Markante Front, elegante Seitenlinie, 18-Zoll-Räder in der voll ausgestatteten 57 000 Euro teuren "Luxury"-Version. Keine Spur mehr vom Backsteindesign der frühen US-Geländewagen. Schneller Check der Spaltmaße der Karosserie. Da verrieten sich die Japaner früher doch immer - eigentlich. Aber nicht hier. Alles gleichmäßig und sauber verarbeitet. In den USA hat Lexus schon einen fast legendären Ruf bei der Qualität.



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