"Man steigt in das Auto und kennt sich sofort aus": Autotest: Mobiler Funke

"Man steigt in das Auto und kennt sich sofort aus"
Autotest: Mobiler Funke

02-Chef Rudolf Gröger testet für das Weekend Journal den Audi TT Quattro mit Direktschaltgetriebe. Beim Ausflug von München an den Tegernsee kommt Frühlingsstimmung auf, und der TT zeigt echte Roadster-Qualitäten.

Der Tegernsee besticht in seiner ganzen Schönheit. Nur etwas stört die traute Postkartenidylle mit blau-weißem Himmel, hohen Gipfeln, einem glitzernden See und bayerischem Fachwerk. "Es ist eine Schande. Wir haben Dezember und auf den Bergen liegt kein Schnee." Rudolf Gröger hat Recht. Nur die Bergspitzen sind zaghaft mit der weißen Pracht bedeckt. Aber was soll man an einem sonnigen Wintertag im Jahre 2003 bei 12 Grad schon anderes erwarten. Also nichts wie zurück. Der Deutschland-Chef des britischen Mobilfunk-Riesen MM02 tritt aufs Gaspedal des Audi TT und braust wehmütig Richtung München davon. "Der Tegernsee gehört zu meinen Lieblingsausflugszielen", erzählt Gröger.

Trotz des fehlenden Blicks auf eine schneebedeckte Bergwelt lässt sich der 02-Boss die Weekend-Journal-Testfahrt nicht vermiesen. "Der TT macht auf der Straße eine absolut sportliche Figur, das Interieur ist kühl, dafür aber klassisch designt. Das gefällt mir", stellt Gröger zufrieden fest. Und noch etwas ist ihm aufgefallen: "Man steigt in das Auto, und man kennt sich sofort aus." Ganz im Gegensatz zu einigen Nobelkarossen, bei denen die Bedienung der Cockpit-Instrumente viel Übung und Nerven erfordert. Wie damals, als sein 760er BMW vor der Tür der bayerischen Staatskanzlei den Geist aufgab und Edmund Stoiber auf ihn warten musste. "Die Elektronik war?s , die BMW aber später wieder perfekt in den Griff bekam", schmunzelt er.

Das Nervenkostüm des Fahrers wird beim kraftvollen 250-PS-TT mit seinem 3,2-Liter-Motor nicht auf solch eine Belastungsprobe gestellt - auch beim Überholen nicht. Der 02-Boss Gröger testet das mehrmals auf kurvigen bayerischen Landstraßen. Natürlich immer mit der gebotenen Vorsicht, ein Hasardeur ist Gröger nicht. "Ich fahre gern sportlich, aber auch sehr kontrolliert. Grenzen muss ich nicht mehr austesten. Weder meine fahrerischen noch die des Autos", sagt der Mann, dessen Karriere bei Siemens begann und der im ostwestfälischen Paderborn Aufstieg und Fall der Firma Nixdorf hautnah miterlebte. "Ich habe auch aus dieser Niederlage gelernt", berichtet der gebürtige Münchener rückblickend.

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