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MAN weiter auf Wachstumskurs - Vorsteuer-Prognose erhöht --2

Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN bleibt dank lebhafter Nachfrage weiter auf Wachstumskurs. Nach einem deutlichen Ergebnisplus im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten erhöhten die Münchener am Donnerstagmorgen ihre Prognosen für 2004.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN bleibt dank lebhafter Nachfrage weiter auf Wachstumskurs. Nach einem deutlichen Ergebnisplus im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten erhöhten die Münchener am Donnerstagmorgen ihre Prognosen für 2004. Wie MAN mitteilte, soll nun ein Vorsteuergewinn von 450 Mill. Euro (Vorjahr: 261 Mill. Euro) erreicht werden. Zuvor war noch von "mindestens 400 Mill. Euro" die Rede gewesen.

Im kommenden Jahr dürfte laut MAN "bei anhaltend stabiler Konjunkturentwicklung" der Auftragseingang und der Auftragsbestand zu einer weiteren Umsatz und Ergebnissteigerung führen. In diesem Jahr solle zudem der Ordereingang "eine Größenordnung von gut 16 Mrd. Euro (Vorjahr: 13,7 Mrd Euro)" und der Umsatz "eine Größe von 15 Mrd. Euro (Vorjahr: 13,5 Mrd Euro) erreichen.

Im dritten Quartal hatte MAN sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 89 auf 148 Mill. Euro gesteigert. Damit übertraf der Konzern die Analystenprognosen. Die 15 von dpa-AFX befragten Experten hatten hier im Durchschnitt mit 138,6 Mill. Euro gerechnet. Für die ersten neun Monate ergab sich so eine Ebit-Steigerung von 205 auf 368 Mill. Euro. Das Vorsteuerergebnis legte von Juli bis September von 47 auf 105 Mill. Euro (Prognose: 103) und in den ersten drei Quartalen von 79 auf 248 Mill. Euro zu.

Reger Auftragseingang

MAN profitierte erneut von einem regen Auftragseingang. Dieser erhöhte sich im dritten Quartal um 21 Prozent auf knapp vier Mrd. Euro. Im Neunmonatszeitraum betrug die Steigerung 21 Prozent auf knapp 11,9 Mrd. Euro. Größte Zuwächse verzeichneten die Sparten Dieselmotoren (+37%), Industrieleistungen (+27%) und Druckmaschinen (+24%). Der Umsatz der MAN Gruppe erhöhte sich in den ersten neun Monaten um elf Prozent auf etwa 10,3 Mrd. Euro und im dritten Quartal um acht Prozent auf etwa 3,5 Mrd. Euro. MAN hat alle Vergleichszahlen aus dem Vorjahr ohne den inzwischen entkonsolidierten SMS-Verbund angegeben.

Unterdessen schaffte der angeschlagene Druckmaschinenbereich nach einem Vorsteuerverlust von 20 Mill. Euro im dritten Quartal 2003 nun einen Gewinn von 1 Million Euro.

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