Manager bereiten Einstieg ins Utility-Computing vor
Gute Aussichten für IT-Dienste auf Abruf

Utility-Computing ist einer der neuesten Trends in der IT-Verwaltung: IT-Dienste sollen wie Strom und Wasser jedem Anwender jederzeit zur Verfügung stehen. Abgerechnet wird nach Verbrauch.

Eine internationale Umfrage im Auftrag von Veritas Software unter 500 Managern verschiedener Branchen zeigt: Zahlreiche deutsche Firmen haben die ersten Bausteine für Utility-Computing bereits gelegt. So setzen 54 Prozent der befragten deutschen Firmen Service Level Agreements (SLA) ein, die zwischen IT-Abteilung und anderen Geschäftsbereichen geschlossen werden.

37 Prozent dieser Vereinbarungen betreffen die Performance der IT-Dienste, 27 Prozent deren Verfügbarkeit und 21 Prozent die Zeit für die Wiederherstellung der Systeme nach einem Ausfall. Sinn haben SLA allerdings nur, wenn IT- und andere Fachabteilungen bei deren Definition eng zusammenarbeiten. Nur so lassen sich ineffiziente Prozesse aufspüren. SLA formen aus IT-Abteilungen Dienstleister, die eine bestimmte Leistung und Verfügbarkeit garantieren. Anwender agieren wie Kunden, die nur bestellen, was sie wirklich brauchen.

Ein oft vernachlässigter Aspekt ist die Überwachung der Systemleistung, einem weiteren Baustein des Utility-Computing. Werden Probleme sofort erkannt und behoben, lassen sich teure Ausfälle vermeiden. Doch 67 Prozent der IT-Manager erfahren erst von Performance-Problemen, wenn Nutzer sich beschweren. Über ein Drittel der Rechenzentrumsleiter bemerkt Leistungseinbrüche sogar erst, wenn die IT-Systeme so überlastet sind, dass sie komplett ausfallen. Anstatt jedoch den Ursachen auf den Grund zu gehen, stellen 75 Prozent der Rechenzentren redundante Systeme bereit, um Performance-Engpässe auszugleichen.

Ein weiterer Schritt in Richtung Utility-Computing ist die Einführung eines Verrechnungssystems auf Basis einer individuellen Nutzung von IT-Diensten. Denn in 32 Prozent der Fälle werden IT-Kosten noch zu gleichen Teilen auf alle Abteilungen umgelegt - unabhängig von deren Größe und der Art der verwendeten IT-Anwendung. Zudem wird weder die tatsächliche Nutzung von Speicherplatz noch die Netzwerkbandbreite gemessen.

Achim Deboeser ist Vice President bei Veritas Software.

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