Manager-Fitness
Poesie statt Muskelkater

Die einen laufen am frühen Morgen, die anderen lesen. Wer macht sich wie fit für den Stresstag?

Noch im Bett liest er Lyrik - und sieht dabei die Sonne aufgehen. "Morgens ist der Kopf noch frisch für Gedichte und die Kraft der Worte", findet der Mann, der vor der Arbeit außerdem Tennisbälle schlägt.

Bayer-Chef Werner Wenning greift in der Früh weder zu Gedichtbuch noch zu Tennisschläger, sondern zu Sporthose und Joggingschuhen. "Wohlbefinden ist eine Voraussetzung, um besser arbeiten zu können", sagt der Jogging-Liebhaber und ergänzt: "Das hält auch den Kopf frei."

Die zwei Topmanager machen es richtig. Sie gehen bewusst und aktiv ihren Tag an. Der Dank: bessere Laune, ein frischeres Aussehen und mehr Leistungsvermögen. "Wer die Morgenstunden bewusst und mit Freude erlebt, kann auch energiegeladen den Arbeitsalltag anpacken", sagt Daniel Pinnow, Geschäftsführer der Akademie für Führungskräfte in Bad Harzburg. "Nur wer Abstand gewinnen kann, hat auch Platz für neue Ideen", meint der Kölner Psychologe Jörg Middendorf.

Die Bandbreite für einen gelungenen Morgenstart ist riesig. Man kann Romane lesen, zu Fuß zur Arbeit spazieren, in Ruhe frühstücken oder bei lauter Musik auf dem Hometrainer schwitzen. "Letztlich ist es egal, was man tut", sagt Pinnow. "Die Hauptsache ist, dass man es genießen kann und Lebensfreude hat."

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