Manager Weber: „Ralf war gar nicht transportfähig"
Schumi II war dem Tod ganz nahe

Das Schicksal meinte es offenbar gut mit Ralf Schumacher: Dass sein Unfall in Indianapolis nicht tödlich endete, gleicht fast einem Wunder. Schwere Vorwürfe macht der BMW-Williams-Pilot aber den Ärzten in den USA. Die medizinische Behandlung werde "ein Nachspiel haben", kündigte "Schumi II" an.

HB MAGNY-COURS. Bei einem anderen Einschlagwinkel in die Betonmauer des Hochgeschwindigkeitskurses hätte er nach eigenen Angaben möglicherweise nicht überlebt. "Dann würde es dieses Gespräch jetzt nicht geben. Dann wäre ich jetzt nicht mehr da", sagte der Formel-1-Pilot aus Kerpen der "Bild"-Zeitung.

Bei der Untersuchung im Methodist Hospital in Indianapolis hatten die Ärzte lediglich eine schwere Gehirnerschütterung und Prellungen im Rückenbereich festgestellt. Schumacher war einen Tag nach seinem spektakulären Crash wegen eines geplatzten Hinterreifens beim Großen Preis der USA am 20. Juni aus dem Krankenhaus entlassen worden und konnte in seine Wahl-Heimat Salzburg zurückfliegen. Erst eine erneute eingehende Untersuchung am Montag in der Sportklinik in Bad Nauheim hatte den Bruch zweier Wirbel ergeben.

Schumachers Manager Willi Weber sagte dem Fernsehsender Sat1: "Es hat uns am meisten geärgert, dass das in den USA nicht festgestellt wurde. Er ist falsch transportiert worden." Laut Weber hatte der Rennfahrer auch viel zu früh die Erlaubnis erhalten, zurückfliegen zu können. "Er hätte nicht transportiert werden dürfen", sagte er.

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