Manchen bringt regelmäßiges Workout wenig
Wenn Sport den Körper nicht fit macht

Die meisten Sportmuffel sind ohnehin nie um eine Ausrede verlegen, um sich vor sportlicher Betätigung zu drücken. Und jetzt bekommen sie anscheinend wissenschaftlichen Beistand. Eine US-Studie belegt: So manchem bringt das regelmäßige Workout nur wenig.

HB/NEWS. Forscher von der Universität Louisiana haben die Körperreaktionen von 742 Personen während eines 20-wöchigen Trainingsprogramms getestet. Alle Probanden hatten sechs Monate lang keinen Sport gemacht. Während der Studie mussten sie dann drei Mal pro Woche bis zu 50 Minuten auf den Hometrainer. Die Bilanz war in einzelnen Fällen ernüchternd: Bei einigen Probanden verbesserte das regelmäßige Training die körperliche Fitness nicht.

So stieg der maximale Sauerstoffverbrauch bei den Probanden unterschiedlich stark an: Der durchschnittliche Wert lag bei 17 Prozent, bei manchen Probanden verbesserte er sich auch um 40 Prozent, bei anderen dagegen gar nicht. Ähnliches zeigte sich auch bei Herzleistung und Blutdruck.

Im Mittelpunkt des Forscher-Interesses stand die Beobachtung der erhöhten Insulin-Resistenz, die zu Herzerkrankungen und Altersdiabetes führen kann. Bei 58 Prozent der Testpersonen sank der Wert der Insulin-Resistenz - regelmäßiger Sport hatte also einen positiven Effekt. Doch in immerhin 42 Prozent der Fälle blieb der Wert stabil oder stieg sogar.

"Die Variation von Antworten des Körpers auf die Aktivitäten ist erstaunlich", sagt Claude Bouchard, Leiter der Studie gegenüber BBC online. "Es gibt eine Minderheit, die gar nichts davon hat." Auch die australische Wissenschaftlerin Kathryn North bestätigt: "Es ist traurig aber wahr. Manche arbeiten hart und erreichen keine körperliche Verbesserung." Dennoch gilt auch für Sportmuffel: Bewegung sollte sein. Denn Sport bringt Spaß und baut Stress ab. Wichtig ist nur, dass das Fitnessprogramm zu den individuellen Ansprüchen passt.

Quelle: News Frankfurt

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