Mangelnde sportliche Infrastruktur
Hintergrund: Hamburgs Problem

Der Zugang zum Meer garantiert nicht den Sieg im Wettstreit um die Bewerberstadt Deutschlands für die Olympischen Spiele 2012. Es gibt auch Mängel.

eah HAMBURG. Im Prinzip finden alle die Idee, Sommerspiele in Hamburg auszurichten, ausgezeichnet. Nicht nur, weil Hamburg eine attraktive Kulisse für das sportliche Großereignis abgeben würde. Hafenatmosphäre hat schon Barcelona 1992 und Sydney 2000 gut getan. Auch die hanseatischen Pläne für das Ringe-Spektakel bieten wenig Anlass zur Kritik.

Und doch kann sich der Bewerber Hamburg seiner Sache nicht sicher sein. Platz eins im Prüfungsbericht der NOK-Kommission täuscht darüber hinweg, dass die Stadt bei zwei Kriterien hinten lag. Bei den bislang ausgerichteten sportlichen Großereignissen hatte man nicht viel zu bieten, auch in puncto sportlicher Infrastruktur haperte es. Daran würde sich zwar bis 2012 einiges ändern, doch könnten diese Defizite zum Verhängnis werden. Schließlich dürften sich die abstimmenden Sportverbände gerade für diese Kriterien interessieren.

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