Manipulation an der Radaufhängung nicht ausgeschlossen
Autobahn-Kreuz nach möglichem Sabotageakt gesperrt

Nach einem möglichen Sabotageakt auf einen mit 25 Fahrgästen besetzten Reisebus bei Köln hat die Staatsanwaltschaft am Montag ein Autobahn-Kreuz für knapp eine Stunde zum Teil sperren lassen. Die Polizei schließt eine Manipulation an der Radaufhängung nicht aus.

dpa KÖLN. Der Bus eines Kölner Reiseunternehmens, der Passagiere vom Flughafen Köln/Bonn in die Innenstadt transportierte, hatte in voller Fahrt einen Reifen verloren. Nach der Sperrung bildeten sich Staus bis zu vier Kilometer Länge.

Ein Sachverständiger hatte bei der Untersuchung des Radlagers Ungereimtheiten festgestellt. Daraufhin suchte die Polizei mit etwa 20 Beamten nach den Muttern am Unfallort. Einige der Schrauben wurden nach Augenzeugenberichten gefunden. Der 58-jährige Fahrer hatte den Bus ohne Probleme auf dem Seitenstreifen zum Stehen gebracht. Der Senior-Chef des Omnibusbetriebs sagte, der Familienbetrieb sei mehrmals von einem Fahrer eines anderen Unternehmens bedroht worden.

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