Manipulationen im Vorfeld des Urnengangs
Ein Toter bei Wahl in Pakistan

Anhänger verschiedener Parteien lieferten sich Straßenschlachten. Die Beteiligung an den Parlamentswahlen war zunächst gering.

dpa ISLAMABAD. Bei der ersten Parlamentswahl in Pakistan seit dem Putsch vor drei Jahren ist am Donnerstag ein Mensch getötet worden. Er starb in Moro im Süden des Landes, wo sich Anhänger der Volkspartei PPP von Benazir Bhutto und einer Splittergruppe der PPP eine Straßenschlacht lieferten. Das teilten die Behörden mit.

Bis zum Mittag zeichnete sich eine schleppende Wahlbeteiligung ab. Obwohl der Wahltag ein Feiertag war, gab es beispielsweise in der Hafenstadt Karachi und in Rawalpindi nahe der Hauptstadt Islamabad zunächst keine Schlangen vor den Wahllokalen.

Militärmachthaber Pervez Musharraf will die Regierungsgeschäfte nach der Wahl an einen Premierminister übergeben. Musharraf bleibt aber Präsident und Armeechef und kann das Parlament jederzeit auflösen.

Seine wichtigsten Gegner, den von ihm gestürzten Ex-Regierungschef Nawaz Sharif und die frühere Premierministerin Benazir Bhutto, hatte Musharraf mit Hilfe der Wahlgesetze als Kandidaten ausgeschlossen.

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