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Mannesmann Arcor darf Netcom übernehmen

Der Erwerb des Kasseler Festnetzanbieters durch Mannesmann Arcor werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, entschied die EU-Kommission.

dpa-afx BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme des Kasseler Festnetzanbieters Netcom durch die Telefongesellschaft Mannesmann Arcor genehmigt. Der Erwerb werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, entschied die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel.

Mannesmann Arcor hatte im Dezember vergangenen Jahres angekündigt, mehrheitlich bei der verlustbringenden Netcom Kassel GmbH (NCK) einzusteigen. Der Aufsichtsrat des vorherigen Alleineigentümers Kasseler Verkehrs- und Versorgungs GmbH hatte dem Verkauf von 51 % der Anteile zugestimmt. Das regionale NCK-Netz soll mit dem bundesweiten Arcor-Netz verbunden werden.

Mit einem eigenen Glasfasernetz von mehr als 110 Kilometern Länge hat die NCK seit 1997 Kassel und das Umland mit 260 000 Einwohnern erschlossen und hat inzwischen mehr als 2 300 Kunden. Bei einem Umsatz von 1,7 Mill. DM erwirtschaftete Netcom 1999 einen Verlust von 1,5 Mill. DM. Das Unternehmen Arcor ist bereits Mehrheitseigner von Stadtnetzen in Würzburg und Düsseldorf.

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