Mannschaft nun unter Zugzwang
Russinnen zeigen Volleyball-Damen Grenzen auf

Die deutschen Volleyball-Frauen müssen um die Viertelfinal-Teilnahme beim Olympia-Turnier bangen. Die Mannschaft von Bundestrainer Hee Wan Lee unterlag am Mittwochabend in Athen gegen Russland 0:3 (29:31, 11:25, 18:25) und bekam gegen den fünfmaligen Weltmeister die Grenzen aufgezeigt.

HB ATHEN. Nach dem dritten Spieltag nimmt Deutschland in der Gruppe B nur den fünften Rang ein. Die ersten vier Teams beider Gruppen erreichen das Viertelfinale. Die Spiele gegen China am Freitag und die Dominikanische Republik am Sonntag müssen nun wahrscheinlich gewonnen werden, um sicher weiterzukommen.

Knackpunkt der Partie in der "Halle des Friedens und der Freundschaft" von Piräus war der unglücklich verlorene erste Satz. Die Mannschaft von Bundestrainer Lee Hee Wan setzte ihre Stärken aus der überraschend gewonnenen Auftakt-Begegnung gegen Olympiasieger Kuba (3:2) und der guten Vorstellung gegen Mitfavorit USA (1:3) nahtlos fort. "Gegen Russland greifen wir noch einmal an", hatte der Südkoreaner vor dem Spiel gegen den Olympia-Zweiten von Sydney angekündigt. Seine Mannschaft setzte dies auch in die Tat um und hatte beim 24:22 zwei Satzbälle.

Doch gegen die Angriffe von Russlands Jekaterina Gamowa, die in den ersten beiden Sätzen allein 17 Punkte für das Team von Trainer- Legende Nikolai Karpol erzielte, fand der deutsche Block kaum ein Mittel. Die mit 2,04 m größte Spielerin des olympischen Turniers traf sogar aus dem Hinterfeld nach Belieben. Nach drei vergebenen Satzbällen gab Deutschland den so wichtigen ersten Satz noch mit 29:31 ab.

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