Maradona orakelt
"Deutschland ist kaum zu schlagen"

Für Diego Armando Maradona, Weltmeister von 1986, ist die deutsche Mannschaft "für die meisten Gegner nicht zu meistern". Trotz ihrer eher schlichten Spielweise sei sie aufgrund ihrer Defensivstärke "kaum zu schlagen" - auch deren Kopfball- und Zweikampfstärke hält der argentinische Rekord-WM-Spieler für erstklassig.

sid ZÜRICH. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist in den Augen des ehemaligen Weltstars Diego Maradona bei der WM 2002 nur schwer aufzuhalten. "Deutschland ist kaum zu schlagen", erklärte der Argentinier in seiner Kolumne für den Schweizer Blick. Zwar hält der Kapitän der argentinischen WM-Mannschaften von 1986 und 1990 den deutschen Fußball für "voraussehbar" und "mechanisch", aber dennoch sei er "für die meisten Gegner nicht zu meistern".

Die Stärke der aktuellen deutschen Mannschaft beginnt nach Ansicht von Maradona schon bei Torhüter Oliver Kahn. Er verleihe der Mannschaft so viel Sicherheit, dass sie wisse, dass schon "ein Tor meist zum Sieg reicht". Auch die deutschen Verteidiger haben es dem argentinischen Idol, das 1986 das WM-Finale gegen Deutschland gewann (3:2) und 1990 im WM-Endspiel verlor (0:1), durchaus angetan.

"Ich erinnere mich an einen Panzer namens Briegel", so Maradona in der Kolumne weiter, "es scheint, als wäre er das Vorbild für alle deutschen Verteidiger". Im Mittelfeld überzeugt Maradona das Spiel von Jens Jeremies und Michael Ballack, vorne sei Miroslav Klose der "Herr der Lüfte". Und im "Kopfball-Spiel und im Zweikampf sind die Deutschen eine Klasse für sich."

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