Marge im Bereich Medizintechnik verbessert
Drägerwerk verdoppelt Gewinn

Der Lübecker Medizintechnik- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk hat seinen Gewinn 2002 fast verdoppelt und will seine Dividende kräftig aufstocken.

Reuters LÜBECK. Der Jahresüberschuss sei auf 19,8 (2001: 10,2) Millionen Euro gestiegen, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen am Montag mit. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg um 30 Prozent auf 64,5 Millionen Euro, in der Medizin-Sparte habe es sich verdoppelt, hieß es. Der Konzernumsatz erhöhte sich um sechs Prozent auf 1,33 Milliarden Euro.

Die Dräger-Vorzugsaktien legten am Nachmittag 1,6 Prozent auf 24,75 Euro zu.

Die Medizintechniksparte machte den Angaben zufolge mit einem Umsatzplus von 5,3 Prozent auf 848 Millionen Euro im vergangenen Jahr 64 Prozent des Konzernumsatzes aus. Mit einem Ebit von 75 (39) Millionen Euro verbesserte sich die Marge auf 8,9 (4,8) Prozent. Drägerwerk will mit dem Münchener Siemens-Konzern ein Gemeinschaftsunternehmen für Intensiv- und Notfallmedizin gründen, das die europäischen Wettbewerbsbehörden allerdings noch genehmigen müssen. Da Drägerwerk 65 Prozent an dem Joint Venture halten soll, würde der Umsatzanteil der Sparte Medizintechnik deutlich steigen.

Im Bereich Sicherheitstechnik sind die Geschäfte mit Atemtechnik für Feuerwehr- und Bergleute, Druckkammern für Taucher und Alkoholtestgeräte zusammengefasst. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz hier um 10,8 Prozent auf 471 Millionen Euro, das Ebit legte auf 40,1 (30,3) Millionen Euro zu.

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