Marge sinkt wegen neuen Modellen
BMW fährt Rekordgewinn ein

Der BMW-Konzern hat 2002 trotz der weltweiten Autoflaute den versprochenen Rekordgewinn eingefahren. Das Vorsteuer- Ergebnis sei um 1,7 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Euro gestiegen, teilte die BMW AG (München) am Donnerstag mit.

HB/dpa MÜNCHEN. Da der Gewinn wegen der hohen Investitionen in neue Modelle langsamer stieg als der Umsatz verschlechterten sich die Margen beim weiß-blauen Autobauer.

Eine Prognose für das laufende Jahr gab BMW noch nicht. Der BMW-Aktienkurs, in den vergangenen Wochen massiv unter Druck, stieg um zeitweise mehr als sechs Prozent auf 22,40 Euro.

2002 war für BMW in jeder Hinsicht das beste Jahr in der Konzerngeschichte. Beim Überschuss legten die Münchner um 8,3 Prozent zu und knackten erstmals knapp die Zwei-Milliarden-Euro-Marke. Damit lag der Gewinn in etwa im Rahmen der Analystenerwartungen. Der Umsatz stieg um 9,9 Prozent auf 42,3 Milliarden Euro. Der Absatz der Marken BMW und Mini verbesserte sich um 16,7 Prozent auf eine Million verkaufte Autos.

Einen Ausblick auf das laufende Jahr wolle BMW in der kommenden Woche auf der Bilanz-Pressekonferenz geben, sagte ein Sprecher. In den ersten beiden Monaten hatte der Konzern den Absatz nur wegen des neuen Mini gesteigert. Die Kernmarke BMW verzeichnete dagegen deutliche Einbußen. Im Gesamtjahr peilt der Konzern aber auch für die Marke BMW einen Absatzrekord an.

Der Optimismus des Konzerns gründet auf der Modell-Offensive. In diesem Jahr kommen unter anderem der neue 5er, der neue 6er und erstmals der X3 auf den Markt. Vor der Einführungen stiegen die Investitionen im Konzern im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf vier Milliarden Euro. Als Folge sank die Umsatzrendite vor Steuern von 8,4 auf 7,8 Prozent. BMW-Chef Helmut Panke hatte angekündigt, man wolle ab 2004 die Ernte einfahren.

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