Marge unter Druck
Die Ruhrgas AG kündigt höhere Preise an

Um zehn Prozent sollen die Gaspreise steigen, sagte Ruhrgas-Chef Späth in einem Zeitungsinterview.

dpa ESSEN. Die Essener Ruhrgas AG will ihre Gaspreise zum 1. Oktober um zehn Prozent erhöhen. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende der größten deutschen Ferngasgesellschaft, Friedrich Späth, in einem Gespräch mit der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" an. Der Ruhrgas-Chef begründete die Preisanhebung mit weiter gestiegenen Einkaufspreisen.

Die Ruhrgas hatte ihre Preise zuletzt am 1. Juli "in ähnlicher Größenordnung" erhöht, berichtete ein Sprecher am Mittwoch in Essen. "Uns wäre ein niedrigeres Niveau viel lieber. Die Aufregung schadet der ganzen Branche", sagte der Ruhrgas-Chef der Zeitung.

Durch den steigenden Preise der Produzenten sei auch die Marge der Ruhrgas weiter unter Druck geraten. "Was die Produzenten bei uns draufschlagen, können wir gar nicht voll weitergeben", sagte Späth. Bereits im vergangenen Jahr sei der Betriebsgewinn des Unternehmens im reinen Gasgeschäft dadurch um 150 Mill. Euro (298 Mill. DM) gesunken. Für das laufende Jahr kündigte der Ruhrgas-Chef einen noch höheren Rückgang an.

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