Margenverfall bei CD-R
Steag Hamatech rutscht tief in die roten Zahlen

Der Spezialmaschinenbauer Steag Hamatech AG hat das erste Halbjahr 2001 mit einem satten Verlust abgeschlossen. Wegen Überkapazitäten und einem sinkenden Marktvolumen von über 50% gegenüber dem Vorjahr wurde in den ersten sechs Monaten ein Verlust von 18,1 Mill. Euro erzielt, bestätigte der Hersteller von Produktionsanlagen für CDs und DVDs am Freitag die bereits am 6. Juli veröffentlichten Zahlen.

dpa-AFX STERNENFELS. Im Vorjahr hatte der Spezialmaschinenbauer noch einen Gewinn von 11,9 Mill. Euro ausgewiesen. Der Umsatz belief sich nach Unternehmensangaben auf 72,6 Mill. Euro. Der Auftragseingang sank im Halbjahresvergleich um 13% auf 96,1 Mill. Euro.

Wegen der derzeitigen Marktlage sei es zu einem erheblichen Preisverfall vor allem im Segment CD-R gekommen, der die Kosten bei weitem nicht decken konnte, hieß es. Mit einer Besserung der Geschäfts sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen. Die anhaltenden Überkapazitäten und der damit verbundene Margenverfall würden auch für das Gesamtjahr zu einem Verlust führen. Zur Höhe des erwarteten Verlusts machte das Unternehmen auch auf Anfrage keine Angaben.

"Ungeachtet dieser temporären Schwierigkeiten sehen wir jedoch den Markt für CD- und DVD-Fertigungsanlagen längerfristig nach wie vor als Wachstumsmarkt", bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Stephan Mohren. Der Anlagenbauer will sich nach eigenen Worten auf weitere Sparmaßnahmen konzentrieren. So sollen die Herstellungskosten gesenkt und keine weiteren Mitarbeiter eingestellt werden. Diese Maßnahmen sollten sich laut Mohren in den kommenden zwölf Monaten positiv auf das Ergebnis niederschlagen.

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