Margenverfall
Kundenwachstum drückt bei Orange Umsätze pro Kunde

Die Orange SA, Paris, hat ihren durchschnittlichen Umsatz pro Kunden stärker erhöht, als bisher geplant. Dies teilte das britisch-französische Mobilfunkunternehmen am Dienstag mit.

Reuters PARIS. Der französische Konzern teilte am Dienstag in Paris mit, die Zahl der weltweiten Kunden sei 2001 um 29 Prozent auf 39,3 Millionen gestiegen. Der Umsatz legte dagegen nur um 25 Prozent auf 15,09 Mrd. Euro zu, was minimal über den Erwartungen der Analysten lag. Die bei den zuletzt unter Margenverfall leidenden Mobilfunkunternehmen wichtige Kennzahl der Durchschnittsumsätze pro Kunde sank vor allem in den beiden Kernmärkten Frankreich und Großbritannien. Orange-Aktien rutschten nach einem freundlichen Handelsauftakt mit dem Markttrend ins Minus.

Auf Jahresbasis verringerte sich der jährliche Durchschnittsumsatz pro Kunde in Frankreich auf 392 Euro von 426 Euro ein Jahr zuvor. In Großbrittanien nahm der Durchschnittsumsatz auf 246 von 280 Pfund ab. Orange begründete die sinkenden Erlöse pro Kunde mit einem schnellen Kundenwachstum. Doch dies unterschied sich nicht wesentlich von der Konkurrenz. Zur Gewinnsituation will sich Orange zusammen mit der Muttergesellschaft France Telecom Ende März äußern. France Telecom hatte zuvor einen Umsatzanstieg für 2001 um 27,8 Prozent auf 43,03 Mrd. Euro berichtet. Dies lag im Rahmen der Analystenerwartungen. Orange hatte am konsolidierten Umsatz einen Anteil von gut 34 Prozent.

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