Mario Adorf: „Das ist für die Höllentanz“
Monte Carlo im Formel-1-Rausch

Oben im Palast feierte Fürst Rainier im engsten Familienkreis seinen 80. Geburtstag, unten in der Stadt vergnügten sich die Gäste seiner Untertanen bei der mondänen Formel- 1-Party.

HB/dpa MONTE CARLO. Wie aus dem Bilderbuch die Kulisse, atemberaubend die Aussicht - nicht nur auf die Rennwagen und die Yachten der Superreichen, die gemütlich im Hafen schaukeln. "Monaco ist etwas ganz Besonderes. Hier konzentriert sich alles auf kleiner Fläche", beschreibt Mario Adorf den Reiz des nervenaufreibenden Spektakels in Monte Carlo. Vor den Leistungen der Piloten hat der Schauspieler großen Respekt: "Das ist für die ein Höllentanz."

Vor der "Lady in Blue" von Renault-Teamchef Flavio Briatore drängeln in der Nacht vor dem Rennen die Fotografen und warten auf Heidi Klum. Einen Tag nach Fürst Rainier feierte das deutsche Supermodel am Sonntag ihren 30. Geburtstag. Bald drei Stunden saß sie im Renault-Motorhome, ehe sie sich mit dem 53-jährigen Italiener auf den Weg in die Boxengasse machte. Ein paar Tage vorher noch war Briatore, der in der Branche als Playboy gilt, mit Ex-Freundin Naomi Campbell in einer In-Disko geknipst worden. In dem Nobel-Schuppen kostet eine Cola schlappe 50 Euro.

Angela Ermakova, bekannt durch die Affäre mit Boris Becker, posiert mit Töchterchen Anna. Irgendwo im zweitkleinsten Staat der Welt wurde auch Jenny Elvers gesichtet. Oder Ivana Trump. Oder Österreichs Schlagerbarde D.J. Ötzi. Oder Ion Tiriac. Die Fußball- Stars Ronaldo und Roberto Carlos waren da. Sänger Bono von U2 spazierte genauso wie Veronika Ferres, Ex-Skistar Harti Weirather, die Boy-Group Blue oder Ex-Weltmeister Mika Häkkinen durch das Fahrerlager. Der Formel-1-Fan drückt derweil seine Fotokamera in die Löcher des Zaunes. Beim kleinen Schweizer Sauber-Team sorgt ein Türsteher für Ordnung, für die vielen Gäste im Fahrerlager werden die Plätze im Team-Restaurant knapp.

Der "Yacht Club de Monaco" ist in den Grand-Prix-Tagen zum "Paddock-Club" umfunktioniert worden. 3000 Euro kostet hier die VIP- Karte. Astronomisch hoch sind auch die Hotelpreise: Bis zu 10 000 Euro müssen die Reichen und die Schönen für eine Suite in einer der Nobelherbergen hinblättern, freie Zimmer sind nicht zu bekommen. Doch Monaco hat längst nicht genug: Zu den 23 500 Tribünenplätzen sollen durch die Hafenerweiterung in den nächsten Jahren noch 10 000 weitere Sitzplätze hinzukommen.

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