Mario Aerts gewinnt Radklassiker
Fleche Wallonne: Team Telekom ohne Chance

Auch bei der 66. Auflage des "Fleche Wallonne" blieben die Podestplätze für das deutsche Radsport-Team Telekom außer Reichweite. "Oldie" Udo Bölts (35) bewältigte als bester deutscher Akteur die "Mauer von Huy" und erreichte nach 198 Kilometern den 20. Platz.

sid HUY. Der Belgier Mario Aerts holte sich den Sieg, nachdem sein Lotto-Team schon im Vorjahr mit Rik Verbrugghe erfolgreich gewesen war.

"Das ist nicht das ideale Rennen für uns", erklärte Telekom-Teamchef Walter Godefroot. "Alexander Winokurow ist sehr gut gefahren, aber am vorletzten Anstieg war er erschöpft." Rudy Pevanage war als Sportlicher Leiter dennoch zufrieden: "Das war ein gutes Einrollen für Lüttich-Bastogne-Lüttich. Alle haben sehr gute Arbeit geleistet."

Sieger Aerts zeigte sich am Schlussanstieg bestens gerüstet und bewältigte die bis zu 20 % steile "Mur" am schnellsten. Für sein Team Lotto war es bereits der 20. Saisonsieg. "Ich hätte nie gedacht, dass ich hier gewinne. Ich hatte große Angst vor Bartoli", meinte Aerts im Anschluss. Doch der Italiener, der das Rennen 1999 gewonnen hatte, überquerte nur als Dritter den Zielstrich hinter Unai Etxebarria (Venezuela).

Davide Rebellin vom deutschen Team Gerolsteiner erreichte einen respektablen elften Platz. Der Italiener zählt zu den Mitfavoriten beim Ardennen-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag.

Den Fleche Wallonne der Frauen gewann die Italienerin Fabiana Luperini vor der Kanadierin Lyne Bessette. Die Leipzigerin Petra Roßner kam nicht unter die besten Zehn und verlor damit die Führung im Gesam-Weltcup an die Niederländerin Mirjam Melchers.

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