Marke Henniger wurde übernommen
Binding-Konzern heißt künftig Radeberger

Der Getränke-Konzern Binding wird künftig Radeberger Gruppe AG heißen. Das Unternehmen teilte am Mittwoch bei Bekanntgabe der Ergebnisse für 2001 mit, es erwarte durch die Akquisition der Marke Henninger im laufenden Jahr ein leichtes Absatzplus.

Reuters FRANKFURT. "Der neue Name spiegelt nicht nur die Größe und Würde der ältesten deutschen Premium-Pilsmarke wider, sonder stärkt gleichzeitig den Bekanntheitsgrad der neu benannten Holding", hieß es. Den Angaben zufolge sank der Absatz der mehrheitlich zur Oetker-Gruppe gehörenden Binding AG im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 10,8 Mill. Hektoliter.

Dabei handele es sich teilweise um eine beabsichtigte Reduzierung der Produktion angesichts des insgesamt schwachen Getränkemarktes im vergangenen Jahr. Durch die Übernahme der Marken- und Vertriebsrechte der Marke Henninger im Oktober 2001 werde die Gruppe im laufenden Jahr den Absatz voraussichtlich leicht steigern können.

Kosten weiter gesenkt

Binding teilte weiter mit, die Umstrukturierungen und Kostensenkungsmaßnahmen der vergangenen Jahre seien 2001 fortgesetzt worden, unter anderem durch die Neuausrichtung der Dortmunder Actien-Brauerei (DAB), die Sanierung von Getränke Hoffmann in Berlin und einen Sozialplan im Gefolge der Henninger-Übernahme.

Dies alles habe Kosten in Höhe von 66,5 Millionen Euro verursacht. Trotzdem habe der Konzernjahresüberschuss auf 6,6 (Vorjahr: 0,8) Mill. Euro verbessert werden können. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) lag fast unverändert bei 125 Mill. Euro. Den Ergebnissteigerungen stand ein Umsatzrückgang um 4,2 Prozent auf 849,3 Mill. entgegen.

Binding teilte weiter mit, im Zuge der Neuausrichtung der DAB werde für diese ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, dem beide Hauptversammlungen noch zustimmen müssten. Dabei werde die jährlich anfallende Ausgleichszahlung bei 0,43 Euro liegen. Aktionären, die das mit dem Vertrag verbundene Abfindungsangebot annehmen, werde 6,08 Euro je DAB-Aktie geboten.

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