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"Ami go home", Coca-Cola bleib hier

Amerikas Beliebheitswerte befinden sich im Sturzflug. Auch der militärische Erfolg von Präsident Bush im Irak ändert daran nichts.

Die antiamerikanische Stimmung bekommt durch das deutliche Hegemoniestreben der USA neue Nahrung. Deshalb werden auch die Boykottaufrufe gegen US-Produkte nicht verstummen. Eine Gefahr für große US-Marken wie Coca-Cola, Nike, Microsoft, McDonald?s oder Starbuck?s? Ganz deutlich nein, sagt eine Studie des Marktforschungsinstituts Research International (RI), die auf Diskussionen mit 1 500 jungen Verbrauchern aus 52 Städten in 41 Ländern basiert. Demnach tendieren Verbraucher dazu, negative Aspekte ihrer Lieblingsmarken zu ignorieren. Junge Marken-Fetischisten, selbst wenn sie islamischen Glaubens sind, trennen ihr politisches Bewusstsein strikt von ihrem Konsumenten- Bewusstsein. Und sie trennen die USA und die amerikanischen Werte von der kulturellen Herkunft der US-Marken. Coca-Cola ist längst ein internationaler Mythos.

Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern wie Mexiko, Indien oder Brasilien gelten globale Marken immer noch als Symbol für sozialen Aufstieg. Deshalb empfindet die junge Generation keinen Widerspruch darin, auf eine Anti-Amerika-Demonstration in Levi?s Jeans und Nike-Turnschuhen zu gehen. Ami go home, aber Coca-Cola bleib hier!

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