Marken
Back to Basics

Seit über 100 Jahren gilt: Produkte mit Markenkennzeichnung lassen sich besser verkaufen als No-Names. Marken geben dem Konsumenten Orientierung beim Kaufentscheid. Konsumenten sind bereit, für diesen psychologischen Mehrwert zu zahlen.

Die Kunst des Marketings hat sich in vielen Bereichen freilich ad absurdum geführt: ein Supermarkt führt Im Durchschnitt 20 Shampoo- Marken mit insgesamt 135 Varietäten. Wuchernde Sortimente gibt es fast überall, da sich viele Hersteller und Händler durch Produktvielfalt aus der Umsatzkrise retten wollen. Der Konsument ist überfordert und flüchtet in die reduzierte Übersichtlichkeit der Discounter: Aldi & Co. boomen auch darum, weil sie nur drei Shampoos führen und ohne aufwändige Markenkommunikation Orientierung bieten.

Das Aufkommen neuer Medien wie Internet, Mobilfunk und interaktives TV vergrößert dabei nur die Verwirrung: Studien weisen auf mangelnde Markenstringenz über alle Kanäle hin. Die Kommunikation derselben Marke über unterschiedliche Kanäle schwankt beträchtlich.

Markenmanager sind gefordert, den Kundenwunsch nach neuer Einfachheit zu respektieren. Das heißt oft: Back to Basics. Mit relevantem Sortiment und relevanten Preisen ist die relevante Käuferschicht zu erreichen. Denn in der Konsumgesellschaft werden nicht die Angebote knapp, sondern unsere Wünsche.

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