Archiv
Marks & Spencer auf vergleichbarer Basis mit weniger Umsatz im 1. QuartalDPA-Datum: 2004-07-12 08:51:07

(dpa-AFX) London - Die von einer Übernahme durch den Milliardär Philip Green bedrohte britische Einzelhandelskette Marks & Spencer < MKS.ISE > < MKS.FSE > hat im ersten Geschäftsquartal (zum 10. Juli) auf vergleichbarer Basis weniger umgesetzt als noch vor einem Jahr. Der flächenbereinigte Umsatz sei um 2,8 Prozent gesunken, teilte der Konzern am Montag in London mit. Im Lebensmittelbereich gab es einen Rückgang von 1,5 Prozent, im Nicht-Lebensmittelbereich von 3,7 Prozent.

(dpa-AFX) London - Die von einer Übernahme durch den Milliardär Philip Green bedrohte britische Einzelhandelskette Marks & Spencer < MKS.ISE > < MKS.FSE > hat im ersten Geschäftsquartal (zum 10. Juli) auf vergleichbarer Basis weniger umgesetzt als noch vor einem Jahr. Der flächenbereinigte Umsatz sei um 2,8 Prozent gesunken, teilte der Konzern am Montag in London mit. Im Lebensmittelbereich gab es einen Rückgang von 1,5 Prozent, im Nicht-Lebensmittelbereich von 3,7 Prozent.

Unter dem Strich, ohne Berücksichtigung von Veränderungen bei der Verkaufsfläche, stieg der Umsatz allerdings um 0,7 Prozent. Im Lebensmittelbereich gab es dabei ein Plus von 3,9 Prozent, im Nicht-Lebensmittelbereich einen Rückgang von 1,8 Prozent.

Analysten Enttäuscht VON Zahlen

Analysten zeigten sich eher enttäuscht von den Zahlen. "Das Unternehmen braucht endlich wieder deutliches Wachstum, um seine Probleme zu überwinden. In der Londoner Finanzwelt halten sich die Zweifel, ob die vom britischen Traditionskonzern vor vier Jahren versprochene und eingeleitete "Kehrtwende" wirklich erfolgreich sein wird. Marks & Spencer versucht mit billigeren und modischeren Produkten sein von Experten als "bieder" beschriebenes Image zu ändern und die Gunst der Kunden zurück zu gewinnen.

Weitere Schwierigkeiten drohen dem Konzern von dem Milliardär Philip Green, der hartnäckig versucht, Marks & Spencer zu übernehmen. Doch auch das jüngste, auf 9,1 Milliarden Pfund (13,6 Milliarden Euro) erhöhte Übernahmeangebot, lehnte der Konzern vergangene Woche ab.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%