Markt für "Außer-Haus-Verpflegung" boomt
Deutsche gehen immer öfter außer Haus essen

ap MÜNCHEN. Deutsche gehen durchschnittlich vier Mal in der Woche in Restaurants oder an die Imbissbude und decken damit 33 % ihres Nahrungsbedarfs außer Haus. Dieser Trend werde in den nächsten Jahren weiter zunehmen, sagte die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Sabine Eichner Lisboa, am Donnerstag in München anlässlich der internationalen Gastronomie-Fachmessse "imega". So würden die Bundesbürger im Jahr 2002 rund 40 % und 2010 bereits 50 % ihrer Mahlzeiten in Restaurants und Fast-Food-Lokalen verzehren. Der Gesamtumsatz des Marktes für "Außer-Haus-Verpflegung" sei von 1991 bis 1999 von 136 auf 178 Mrd. DM geklettert. Bis 2002 prognostizierte Eichner Lisboa eine Steigerung auf rund 200 Mrd. DM.

Die Lebens- und Konsumgewohnheiten der Verbraucher hätten sich verändert, der Trend gehe hin zu häufigeren kleinen Zwischenmahlzeiten, sagte Eichner Lisboa. Deshalb würden vor allem Fast-Food-Restaurants von der Entwicklung profitieren. Nach Einschätzung der Ernährungsexpertin geben die Acht- bis 45-Jährigen für einen Schnellimbiss durchschnittlich 9,60 DM aus. Kantinenbesucher zahlten für ihr Essen im Durchschnitt dagegen nur 7,50 DM. Deshalb sieht Eichner Lisboa die traditionellen Gastronomen und Betriebsrestaurants als Verlierer des neuen Trends. Gerade die zahlreichen Singles und jungen Berufstätigen würden auf Take-away-Angebote zurückgreifen. Die "imega" präsentiert vom 15. bis zum 18. Oktober auf dem Messegelände München neueste Trends in der internationalen Gastronomie.



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