Markt-Monitor
Bewegung, die von innen kommt!

Schwach begonnen, dann besonnen! Mit nur wenigen Worten lässt sich der heutige Handels-Auftakt beschreiben und dabei belegen, dass zwar nach neun Wochen Gewinnen die Zeit für Besonnenheit gekommen, ein erneuter kollektiver Rückzug von den Märkten jedoch völlig unangemessen ist.
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Um es einfach auszudrücken: Es ist richtig was los an den Märkten. Speziell von Unternehmensseite stapeln sich die Meldungen um Übernahmen und Fusionen, um Patentklagen, Schmiergeldaffären und Staatshilfen wie lange nicht mehr. Dominierte lange Zeit ein Mix aus Rezession, Quartalszahlen und Schreckensmeldungen aus der Finanzszene die Börsen, so hat sich diese Bild komplett gewandelt.

Da Beste dabei: Der Dax braucht nicht mehr gebannt auf das blicken, was an der Wall Street, in London und in Tokio passiert. Am deutschen Markt ist stattdessen soviel los, dass die Phase des bloßen Hinterherlaufens dieser Märkte endlich vorbei ist.

Das kann sich erfahrungsgemäß sehr schnell ändern, drängt doch beispielsweise bei der Schmiergeldaffäre um MAN oder bei Opel die Zeit für eine rasche Lösung. Andererseits zeigt die aktuelle Marktlage, dass viele Unternehmen gerade jetzt sehr aktiv sind. Ob es dabei um die Neuausrichtung oder Umstrukturierung, um Übernahmen oder Fusionen geht. Die Ausgangslage ist klar: Gerade jetzt, am möglichen Ende der größten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Jahrzehnten, werden die Karten innerhalb der einzelnen Branchen neu gemischt. In diesen Wochen wird geklärt, wer künftig eine dominante Stellung hat und wer nicht. Börsianer sollten deswegen neben Konjunkturindikatoren und Auslandsmärkten vor allem auf die heimische Unternehmenslandschaft schauen. Denn hier tut soviel Marktbewegendes wie seit langem nicht mehr.

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