Markt-Monitor
BMWs Pole-Position bringt Anlegern wenig

BMW liegt wieder mal vorn. Meist mit den steigenden Verkäufen und der Qualität seiner Autos und Motorräder. Heute auch wieder am Aktienmarkt. Der Ausbau der Werke in China und den USA ist diesmal der Grund.

DÜSSELDORF. Doch während die Münchener mit ihren Modellen meist die Herzen ihrer Kunden höher schlagen lassen, konnten sich die Aktionäre zwar in den letzten Jahren über einen soliden Kurszuwachs freuen, fuhren damit der Konkurrenz von VW, Daimler-Chrysler und Porsche hinterher. Sogar die bei Investoren wie Kunden gar nicht gut angesehene Konkurrenz von General Motors und Ford zeigte zuletzt eine bessere Kursentwicklung.

Das Dilemma der BMW-Aktie ist, dass das Unternehmen zwar gute Fahrzeuge, exzellente Qualität und damit ein hohes Ansehen verkörpert. Am Aktienmarkt haben bei Autotiteln zuletzt jedoch andere Faktoren die Kurse nach oben getrieben: Führungs- und Großeigentümerwechsel wie bei VW, die Abspaltung der ungeliebten Tochter Chrysler wie bei Daimler oder der x-te Versuch des Turnarounds wie bei den maroden US-Autobauern GM oder Ford.

BMW kann solche Storys nicht bieten. Und fährt deswegen wohl auch weiter hinterher. Damit befinden sich die Münchener jedoch in guter Gesellschaft: Toyota, dem hoch angesehenen größten Automobilhersteller der Welt geht es genauso. Auch der hat außer guten Autos nichts zu bieten. Das ist dem Aktienmarkt auch zuwenig.

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