Markt-Monitor
Erstaunlich robust

Der Dax fällt, hält sich mit seinem kleinen Minus angesichts vieler Schwierigkeiten aber mehr als wacker. Haben Anleger dazu gelernt, oder ist es die Ruhe vor dem Sturm?

Die Ausgangslage könnte kaum schlechter sein: In den USA drücken handfeste Milliarden-Probleme des US-Investmenthauses Bear Stearns die Stimmung und schüren Sorgen, dass sich die Immobilienkrise ausweitet. Obendrein belasten Sorgen über steigende Zinsen und sinkende Firmengewinne den Markt. Dass sich hier zu Lande die Verlegerfamilie Jahr gerade jetzt von stark gestiegenen Henkel-Aktien trennt, nährt Befürchtungen, dass ein Insider noch rasch Gewinne mitnehmen möchte.

Und doch hält sich der Dax mit einem Minus von weniger als einem Prozent erstaunlich gut. Vorbei die Zeiten, als die Wall Street hustete und der Dax sofort einknickte? Das gilt zumindest solange, wie die Weltkonjunktur so robust wie bislang zulegt und vor allem die heimischen Firmengewinne immer weiter wachsen. Doch Vorsicht ist angesagt. Denn steigende Renditen und Notenbankzinsen machten die Börsen in der Vergangenheit noch immer anfällig für Korrekturen. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto größer wird das Risiko.

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