Markt-Monitor
Es brodelt noch immer

Alles nur ein kleiner Ausrutscher auf dem weiteren Weg nach oben? Als ob nichts passiert ist, marschiert der Dax weiter nach oben. Doch unter der scheinbar ruhigen Oberfläche brodelt es.

Gestützt auf gute Vorgaben aus Fernost und den USA knüpft der Dax auch zum Wochenschluss an seine Vortagesgewinne an. Wie bekannt ist uns das Vokabular. Schließlich marschiert der Dax seit mehr als vier Jahren nach oben. Nur wenige Tage, wie zu Wochenbeginn, unterbrechen den Marsch auf Rekordhöhen jenseits der 8 000-Punkte-Marke. Schuld daran sind Hiobsbotschaften über die Immobilienkrise in den USA und Schieflagen großer Finanzhäuser, höhere Zinsen und Sorgen über schwächere Firmengewinne.

Anders als in den vergangenen Jahren reicht ein Funke aus den USA, ein kleines Minus bei den Vorgaben von der Wall Street, ja sogar ein Abrutschen der Kurse im vorbörslichen New Yorker Handel aus, um den Dax nach unten zu ziehen. Die schon vergessen geglaubte "sklavische Abhängigkeit" von der großen Leitbörse ist wieder da.

Warum? Nach vier Jahren Hausse bekommen immer mehr Anleger heiße Füße. Sie trauen dem Aufschwung nicht mehr. Zu Recht, wenn sie auf die real existierenden Probleme in der Finanzwelt schauen. Ein wenig zu Unrecht, wenn sie die robuste Weltkonjunktur und die stetig steigenden Firmengewinne betrachten. Solch ein rasches Hin und Her ist aber durchaus gesund. Es zeigt, wie sehr Anleger auf der Hut sind. Das ist immer noch die beste Voraussetzung, um im Falle einer wirklich schwächeren Konjunktur gerüstet zu sein.

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