Markt-Monitor
Noch ein Risiko mehr

Der Ölpreis steigt und steigt. Die bekannten Risiken - Immobilienkrise, steigende Zinsen und Konjunktursorgen - sind zwar schwerwiegender. Doch der teure Rohstoff ist nicht zu verachten und taugt als Spielverderber für die Hausse.

Ein paar Cent mehr, und schon kostet ein Barrel Öl wieder mehr als 70 Dollar. Solange die Weltkonjunktur brummt, die Nachfrage steigt und die Unternehmen bis zum Anschlag ausgelastet sind, kann teures Öl nicht so viel Schaden anrichten. Der Kunde akzeptiert höhere Fertigungspreise auf Grund des teuren Rohstoffs, solange die Wirtschaft läuft.

Und doch ist die psychologisch wichtige Marke von 70 Dollar für Börsianer nicht zu vernachlässigen. Denn die Aktienmärkte handeln schließlich nicht die Gegenwart, sondern versuchen die Zukunft abzubilden. Schon so manches Mal war teures Öl plötzlich der Funke auf dem heißen Stein, wenn andere Störfaktoren bereits den Markt belasteten. Dazu zählen diesmal die Immobilienkrise in den USA, steigende Renditen und damit die teurere Fremdfinanzierung für die Unternehmen sowie die Sorgen vor einer schwächeren Konjunktur und damit sinkenden Firmengewinnen.

Für die Aktienmärkte heißt das: Die turbulenten Zeiten mit kräftigen Kurseinbrüchen und-gewinnen, so wie in den letzten Tagen, sind nicht vorbei. Im Gegenteil, sie fangen jetzt erst an.

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