Markt-Monitor
VDax lässt unruhigen Sommer erwarten

Die Schwankungsbreite des Dax hat in den letzten Tagen wieder zugenommen und könnte größer werden. Anlegern sollten sich damit auf Sommermonate mit vergleichsweise hohen Auf- und Abwärtsbewegungen einstellen.
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Der Sommer könnte am deutschen Aktienmarkt unruhig werden - das signalisiert der Volatilitätsindex der Deutschen Börse, VDax-New. Fast 34 Punkte misst derzeit das Barometer für die erwartete Schwankungsbreite des Frankfurter Leitindex Dax. Nach dem Rückgang der Volatilität in den letzten Monaten hat der VDax-New zur Kehrtwende angesetzt. Marktteilnehmer erwarten nun höhere Kursschwankungen als im Mai und Juni.

Konkret bedeuten die aktuellen Stände von Dax (4 614 Punkte) und VDax-New (33,98 Punkte), dass der Dax in den nächsten 30 Tagen eine erwartete Schwankungsbreite von 450 Zählern hat - nach oben wie nach unten. Damit liegt die Spanne bei 5 064 bzw. 4 164 Punkten; das sind 900 Punkte Spielraum.

Doch es könnte in den Monaten danach noch heftiger an der Börse zugehen. Das sagt zumindest die technische Analyse aus. Denn jüngst hat der VDax-New seinen mittelfristigen Abwärtstrend verlassen und auch den gleitenden 38-Tage Durchschnitt von unten nach oben geschnitten. Die Folge: Der VDax-New könnte weiter steigen und die Schwankungsbreite noch größer werden. Aktienanleger sollten sich also auf einen Sommer mit hohen Kursauschlägen einstellen.

Seinen Höchststand hatte der VDax-New übrigens mit mehr als 83 Punkten während der Zuspitzung der Finanzkrise im letzten Oktober. Seitdem ist das Barometer kontinuierlich gefallen und notierte im Juni auf einem Zwischentief von knapp 28 Zählern. Der VDax-New wird von der Deutschen Börse auf Basis von Dax-Terminkontrakten berechnet und zeigt die erwartete Schwankungsbreite des Dax für die nächsten 30 Tage an. In "ruhigen" Zeiten notiert der Schwankungsindex bei unter 20 Punkten.

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