Marktanteil soll erhöht werden
Ford will 2002 schwarze Zahlen schreiben

Die Ford-Werke Köln, will im laufenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen schreiben. "Schließlich gehe ich davon aus, dass wir trotz des enorm schwierigen Marktumfeldes im Jahr 2002 die Gewinnzone erreichen werden", sagte Vorstandsvorsitzender Rolf Zimmermann laut Redetext am Freitag der Hauptversammlung in Köln.

vwd KöLN. Bis Ende des Jahres soll der Marktanteil weiter erhöht werden. Im ersten Halbjahr habe er bei 8,7 % gelegen. Man habe in einem um vier Prozent geschrumpften Markt gegen den Trend Marktanteile gewonnen, sagte der Vorstand. Ford habe im Juni wegen des neuen Fiesta sogar einen Anteil von 9,6 % erreicht.

Zuversichtlich für das Gesamtjahr mache den Vorstand der Wiederanstieg der Nachfrage nach US-Modellen und die momentane Stabilisierung des Euro, sagte Zimmermann. Im laufenden Jahr will Ford noch 280 000 und 2003 weitere 405 000 Fiesta und Fusion bauen. Der Absatz in Deutschland soll bis Jahresende auf 69 000 Einheiten steigen. Für den Fiesta lägen bereits 29 000 Aufträge für den deutschen Markt vor und knapp 3 000 für das Modell Fusion. Noch 2002 werde der neue Kompakt-Transporter Transit Connect und Anfang 2003 der Roadster Street-Ka vorgestellt, sagte der Vorstand.

Die Hauptversammlung soll, wie bereits berichtet, die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die Ford Deutschland Holding GmbH, Köln, beschließen. Die Holding hält 99,85 % der AG-Aktien. Die Barabfindung für die Minderheitsaktionäre beträgt 640 EUR je Anteilsschein. Die Ford-Werke wird nach dem Squeeze-Out zu einer Volltochter der Holding. Das Delisting an der Börse ist vorgesehen. Durch diesen Schritt erhoffe sich Ford eine leichtere Führung des Unternehmens und eine Verbesserung der Ergebnisse, sagte Zimmermann.

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