Marktanteil soll vergrößert werden
DaimlerChrysler baut Minibusse in neuem Dortmunder Werk

Die DaimlerChrysler AG, Stuttgart, will ihr Minibus-Geschäft auf mehr Standbeine stellen. Wie der Automobilkonzern am Mittwoch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilte, sei deshalb mit der Eröffnung des "Center Minibusse" in Dortmund eine Linienfertigung für solche Fahrzeuge mit 8 bis 40 Sitzplätzen in Betrieb genommen worden.

Stuttgart/Dortmund (ddp.vwd). Zur Zeit seien in dem neuen Werk 150 Mitarbeiter tätig. Die Zahl der Beschäftigten solle durch Ausbau und Einrichtung neuer Fertigungsstätten im laufenden Jahr auf 250 bis 300 steigen.

Weitere Fertigungsstätten bestünden bereits im bayerischen Plattling und im französischen Ligny. In Ligny fertige Mercedes seit vielen Jahren Busse der Marken Mercedes-Benz und Setra, seit November seien Minibusse hinzugekommen. Ein Werk entstehe noch in diesem Jahr in Mailand, ein weiteres eventuell in Spanien. Mit der Beteiligung der für das europäische Omnibusgeschäft zuständigen DaimlerChrysler-Konzerntochter EvoBus GmbH, dem Karosseriebauer Karl Koch GmbH und dem Joint Venture mit dem italienischen Unternehmen Tomassini werde die Minibus-Produktion hochgefahren.

Der Markt habe in den vergangenen zwei Jahren um 17 Prozent zugelegt. Für 2001 erwartet DaimlerChrysler in Westeuropa einen Gesamtmarkt von rund 14.000 Minibussen. Mittelfristiges Ziel des Konzerns sei ein Markanteil von rund 30 Prozent. 2.500 Fahrzeuge pro Jahr sollen abgesetzt werden.

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