Marktanteile dazu gewonnen
AMD schlägt trotz Gewinnrückgang Expertenprognosen

Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat im ersten Quartal 2001 weniger verdient als im Vorjahr, lag damit aber über den Schätzungen der Wall Street Experten.

rtr SAN FRANZISKO. Der Nettogewinn sei im Auftaktquartal auf 124,8 Mill. $ oder 37 Cents je Aktie gesunken, verglichen mit 189,3 Mill. $ oder 55 Cents im ersten Quartal 2000, teilte AMD am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial im Schnitt mit einem Ergebnis je Aktie von 33 Cents gerechnet. Nach AMD-Angaben stiegen im Quartal indes die Umsätze um 9 %.

"Wir haben im vergangenen Quartal Marktanteile dazu gewonnen, sowohl bei PC-Prozessoren als auch bei Flash Memory Chips, den Kernpunkten unserer Wachstumsstrategie", erklärte AMD-Chef W.J. Sanders. AMD ist im Markt für Mikroprozessoren einer der Hauptkonkurrenten von Branchenführer Intel. Den weiteren Unternehmensangaben zu Folge stieg der Umsatz im Anfangsquartal auf 1,19 Mrd. $ nach 1,09 Mrd. $ in den ersten drei Monaten 2000. Analysten hatten zuvor mit einem Umsatz von 1,13 Mrd. $ gerechnet.

An der Wall Street schlossen AMD vor Bekanntgabe der Zahlen mit einem deutlichen Kursplus von 21 % auf 27,85 $. Seit Ende vergangenen Jahres hatte der Titel den Philadelphia Semiconductor Index für die Titel der Halbleiterbranche um gut 81 % geschlagen. Die Intel-Aktie blieb hingegen um etwa 9 % hinter der Index-Entwicklung zurück.

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