Marktbeobachter: Handelstag bisher nachrichtenarm
SMax am Mittag etwas leichter

vwd FRANKFURT. Mit etwas leichteren Notierungen präsentieren sich die Werte der dritten Reihe am Montagmittag in Frankfurt. Bis 12:35 Uhr MEZ verliert der SMax 0,4 % bzw 1,04 Punkte auf 293,75, während der SDax um 0,3 % bzw 9,05 Stellen auf 3.165,27 nachgibt. Marktbeobachter bezeichnen den bisherigen Handelstag als nachrichtenarm. Unterdessen hat Sartorius die starken Kursverluste von Freitag teilweise hinter sich gelassen. Gegen Mittag verteuern sich die Stämme um 1,3 % bzw 0,10 Euro auf 8,10, während die Vorzugsaktien um 3,8 % bzw 0,25 Euro auf 6,20 zurückgehen.

Die Abwärtsbewegung bei Sartorius hatte eingesetzt, nachdem das in den Bereichen Wäge- und Gleitlagertechnik tätige Unternehmen Mitte der vergangenen Woche auf Konzernebene einen um 15 % rückläufigen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ausgewiesen hatte. Stada rücken um 0,9 % bzw 0,20 Euro auf 23,20 vor, nachdem die in Bad Vilbel ansässige Stada Arzneimittel AG am Montag mitgeteilt hat, gegen den schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca einen Rechtsstreit um gewerbliche Schutzrechte gewonnen.

Der Mitteilung zufolge hat das Landgericht Hamburg den von Astra beantragten Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Vertrieb des Produktes "Felodipin Stada" bereits am 8. März abgelehnt. Dieses Blutdruck senkende Medikament soll im laufenden Jahr einen Umsatz von rund drei Mill. DM für die Stada-Tochter Stadapharm generieren. Indus Holding notieren unverändert bei 25 EUR, nachdem das Unternehmen am Montag die Übernahme der Max & Co KG bekannt gegeben hat. Durch die rückwirkend zum 1. Januar erfolgte Übernahme hat das bayerische Spezialunternehmen für Lüftungs- und Klimatechnik die Zahl der Beteiligungen auf 33 erhöht.

Nach Angaben von Indus Holding hat Max Schuster im vergangenen Jahr mit 65 Beschäftigten einen Umsatz von 20 Mill. DM erzielt. Für das laufende Jahr ist ein Umsatz von 21 Mill. DM geplant. Über die finanziellen Konditionen der Übernahme wurde nichts bekannt. Die stärksten Umsätze sind unterdessen bei Gerry Weber International zu beobachten. Ohne fundamentale Unternehmensnachrichten klettern die Aktien der Bekleidungsholding um 1,1 % bzw 0,11 Euro auf 10,25.

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